Marokkanische Suppe – Harira, Hssoua & Co.

Viele kennen Harira, die herzhafte, marokkanische Suppe, die traditionell während des Fastenmonats Ramadan gegessen wird. Doch es gibt noch weitere marokkanische Suppen, die zwar weniger bekannt, aber nicht minder lecker sind!

Hier eine kleine Übersicht zu marokkanischen Suppen:

1. Bissara (Bohnensuppe)

Marokkanische Bissara Suppe

Bissara (auch Bessara oder Baissar) ist eine Bohnensuppe, die auch schon gut zum Frühstück gegessen werden kann. Sie wird meist aus dicken, weißen Bohnen zubereitet und unter anderem mit Kreuzkümmel, Chili und Paprikapulver gewürzt. Auch Knoblauch darf nicht fehlen. Vor dem Servieren wird noch etwas Olivenöl oder marokkanisches Arganöl darüber geträufelt.

Wenn die Bohnensuppe zum Frühstück gegessen wird, passt sehr gut marokkanisches Brot dazu. Wird sie als Hauptgericht verspeist, kann man sie außerdem gut mit gebratenem Fisch ergänzen.


2. Hssoua (Griessuppe)

Hssoua Griessuppe

Die marokkanische Griessuppe Hssoua wird ebenfalls gerne schon zum Frühstück gegessen. Sie hat eine eher dickflüssige Konsistenz und wird aus Gerstengries, Milch und Wasser zubereitet. Gewürzt wird unter anderem mit Salz und Kreuzkümmel. Zum Verfeinern wird Leinsamen hinzugegeben und vorm Servieren wird oft noch etwas Olivenöl auf die Suppe geträufelt.


3. Harira (Linsen-Kichererbsen-Suppe)

Marokkanische Suppe Harira

Die bekannteste marokkanische Suppe ist sicherlich Harira. Dabei handelt es sich um eine herzhafte Suppe, die traditionell während des Fastenmonats Ramadan zubereitet wird.

Linsen, Kichererbsen, Tomaten(püree), Fleisch und Zwiebeln gehören meist zu den Hauptzutaten. Auch Bohnen, Karotten oder Sellerie machen sich gut in der marokkanischen Suppe. Oft werden auch noch Suppenudeln oder Vermicelli hineingegeben. Als Fleisch wird je nach Geschmack Hühnchen, Rind oder Lamm verwendet. Aber auch vegetarische Harira ist sehr lecker!

Das Besondere dabei: Keine Harira ist wie die andere! Es gibt unzählige Rezeptvariationen und nahezu jede Köchin in Marokko hat ihr eigenes Harira Rezept.

Die Harira kann in kleinen Portionen als Vorspeise serviert werden. Mit Brot und gekochten Eiern als Beilage kann der deftige Eintopf aber auch durchaus als Hauptmahlzeit dienen.

Oft, vor allem während des Ramadan, werden zur Harira Suppe Chebakia gereicht. Ein süßes marokkanisches Gebäck, das mit Honig überzogen ist.


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